Graphische Revue
  

Flexibel für alle Auftragsgrößen
03.02.2017

Mit der erstmals zur drupa 2016 vorgestellten one2out-Linie hat Ferag ein komplett neues Maschinensystem für das Verarbeiten und Einstecken von Beilagen und Werbeprospekten auf den Markt gebracht.


Flexibel für alle Auftragsgrößen

Das Besondere an one2out besteht darin, dass das System aus zwei Strängen mit maximal 20 Anlegern inklusive einem Jacket-Fix-Modul pro Strang besteht, die durch ein Loop miteinander verbunden sind. Auf diese Weise lassen sich je nach Bedarf entweder eine „große“ Produktion mit bis zu 41 oder zwei parallele Produktionen mit bis zu je 21 Prospekten fahren. Zum einen erlaubt das System eine große Flexibilität, um Aufträge in unterschiedlichsten Größenordnungen wirtschaftlich zu erledigen. Zum anderen benötigt one2out durch die parallel aufgebauten Stränge nur halb so viel Platz wie eine hintereinander geschaltete Anlage.

Ein Novum des Systems ist das Jacket-Fix-Modul. Damit lässt sich einer der Prospekte zu einem Umschlag falten, in den dann die weiteren Beilagen eingesteckt werden. Das spart nicht nur Kosten, sondern erhöht auch die Qualität der einzelnen Sets. Die optimale Belegung der Anlage übernimmt auf Basis der Auftragsdaten die Ferag-eigene Software Optimizer. Auch komplexe Produktionsplanungen lassen sich damit in Sekundenschnelle auf Knopfdruck generieren. Vom zentralen Leitstand aus wird die Produktion mittels Navigator-Steuerung überwacht.

Eines der Unternehmen, die sofort von one2out überzeugt waren, ist die afd Direktwerbung mit Sitz in Weinheim (D). Vor allem das flexible Konzept mit zwei unabhängig voneinander einsetzbaren Produktionssträngen passte perfekt zum Auftragsspektrum der afd. Woche für Woche werden in Weinheim  rund 480.000 Sets mit etwa vier Millionen Prospekten entsprechend der jeweiligen Verteilzonen kommissioniert, konfektioniert und an die Zusteller geliefert.

Die one2out-Anlage besteht aus insgesamt zwei mal 17 Beilagenanlegern inkl. zwei Jacket-fix-Modulen sowie PostStack und SmartStrap. Neben der unbestreitbaren Effizienz in der Produktion lobt der afd-Geschäftsführer Christian Schäfer zudem die sehr hohe Qualität der ausgegebenen Sets. Die Pakete sind gleichmäßig, nichts verrutscht oder tanzt aus der Reihe – ein klarer Vorteil gegenüber der bisherigen manuellen Tätigkeit.


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