Graphische Revue
  

Kodak bleibt auf Inkjet-Geschäft sitzen
06.02.2017

„Wir rechneten mit dem Verkauf des Prosper-Geschäfts bis zum Jahresende 2016”, sagt Philip Cullimore, verantwortlich für den Geschäftsbereich Inkjet bei Kodak. Bisher wurde aber nichts daraus. Das es nicht leicht würde, das Geschäft rund um die Inkjet-Rollenmaschine Prosper zu verkaufen, war schon abzusehen, als Kodak kurz vor der drupa seine Verkaufsabsichten öffentlich machte.


Kodak bleibt auf Inkjet-Geschäft sitzen

Schließlich handelt es sich bei der Prosper sowie der Nachfolge-Technologie Ultrastream um Continuous Inkjet, ein Verfahren, das nahezu alleine am Markt ist. Andere Hersteller arbeitet auf Basis der Drop-on-Demand-Technik, die nach Angaben vieler Hersteller einfacher zu handhaben ist. Doch es scheint nicht nur an der Technik zu liegen. Laut Philip Cullimore sucht Kodak jetzt nach Möglichkeiten, das Inkjet-Geschäft schlanker zu organisieren, „um die betriebswirtschaftliche Leistung zu maximieren und Marktchancen im Verlagsdruck, bei der Produktion hochvolumiger Mailings und im Druck von Verpackungen wahrzunehmen.”

Darüber hinaus plant Kodak, das Geschäft stärker auf Druckkopf-Komponenten und die weitere Entwicklung der Ultrastream Technologie auszurichten. Zwar konnte Kodak laut Cullimore in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 immerhin zwölf Digitaldruckmaschinen platzieren (mehr als in jedem anderen vergleichbaren Zeitraum) und beim Verbrauchsmaterial im 3. Quartal einen Anstieg von 41% beim Umsatz verzeichnen, doch scheint dies für mögliche Käufer nicht attraktiv genug zu sein. Allerdings habe Kodak im Verlauf des Jahres 2016 bei der Entwicklung der Ultrastream Inkjet-Technologie große Fortschritte gemacht. Deshalb sollen die Gespräche mit potenziellen Käufern 2017 weitergeführt werden.


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